MUSIKSCHULPROJEKT
Motto des gemeinnützigen Vereines ist
auf die Musik als zentrales Lebensinteresse im Kulturland
Österreich allgemein und in Graz, der Kulturhauptstadt
Europas 2003 im besonderen aufmerksam zu machen. Der
Verein setzt sich dafür ein, dass ein möglichst hoher
Prozentsatz der Bevölkerung an Kindern, Jugendlichen
und Erwachsenen Musikunterricht an öffentlichen Institutionen
für Musikausbildung in Anspruch nehmen kann.
Das an mehreren Schulen auf privater Basis geführte
Musikschulprojekt des Vereines soll den Bedarf für eine
vermehrte Förderung der musikalischen Ausbildung durch
die öffentliche Hand aufzeigen bzw. neue Unterrichts-
und Organisationsmöglichkeiten ermöglichen.
UNTERRICHT
Der Unterricht, der vorwiegend
an Grazer Pflichtschulen stattfindet, wird von Musiklehrer/innen
mit musikpädagogischer Ausbildung, vorwiegend von der
Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz
sowie vom Johann Josef-Fux-Konservatorium des Landes
Steiermark in Graz gestaltet und ist sowohl auf eine
Ausbildung zum Hobbymusizieren als auch auf die Vorbereitung
auf das Konservatorium bzw. für die Musikuniversität
ausgerichtet.
Die Stadt Graz fördert unser Projekt, indem sie die
Schulräumlichkeiten sowie eine jährliche Subvention
zur Verfügung stellt.
ANGEBOT
Alle
Volks- und Orchesterinstrumente 50 Min/Woche Einzel
oder Zweiergruppe
| • Blockflöte |
• Akkordeon |
• Gitarre |
| • Querflöte |
• Steirische Harmonika |
• E-Gitarre |
| • Klavier |
• Geige |
• Schlagzeug |
| • Keyboard |
• Cello |
Das Angebot ist beliebig erweiterbar ! |
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Interview mit Bürgermeister Siegfried
Nagl: |
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| Bürgermeister
S. Nagl:
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Musik ist für mich Teil des Lebens. Ich verwende
sie nach Stimmung, Klassik, Rock, Jazz, alles
ist möglich. Ich höre sie allerdings nie nur als
"Berieselung" sondern immer bewusst!
Zu einem "Leben mit allen Sinnen" gehört
Musik. Ganz besonders das Erlernen von Instrumenten
hat für die Entwicklung eines Kindes enorme Bedeutung.
Ich bin froh, dass es in Graz praktisch flächendeckend
die Möglichkeit dazu gibt! |
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Interview mit Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg: |
| Interviewer: |
Finden Sie, dass Musik das Leben bereichert?
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| Stadtrat
Eiselsberg:
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Musik bereichert das Leben in vielerlei Hinsicht.
Wer selbst aktiv Musik macht, sich auf die Feinheiten
von Instrumenten, Noten und Melodien einlassen kann,
erfährt in einer ganz besonderen Weise, welche Bedeutung
die Musik hat. Aber auch die Zuhörerin und der Zuhörer
können Musik als Freude, als Entspannung, als Energie-
und Kraftquelle erleben – in vielen Fällen eben
als eine Bereicherung. |
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| Interviewer: |
Wie fördern Sie als Schulstadtrat den Musikunterricht
an den Schulen der Stadt Graz? |
Stadtrat
Eiselsberg:
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Musikunterricht ist ein wichtiger Teil des
Stundenplans. Als gesetzlicher Schulerhalter,
der zwar nicht für die pädagogischen Inhalte,
aber für die Infrastrukturen verantwortlich ist,
versuchen wir, in den Schulen einen Rahmen zu
schaffen, in dem auch ausreichend Platz für Musik
ist. Darüber hinaus unterstützen wir durch Subventionen
den Ankauf von Musikinstrumenten, Noten oder auch
besonderen Musik-Projekten. |
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Interview mit Stadtrat Dr. Christian Buchmann |
| Interviewer: |
Welche zentrale Rolle spielt Musik in der
Stadt Graz? |
Stadtrat
Buchmann :
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Meine Büroräumlichkeiten gehen auf den Hauptplatz
hinaus: Wenn ich im Sommer tagsüber bei offenem
Fenster arbeite, können alle, die zu mir ins Büro
kommen, unzweifelhaft feststellen, dass Musik in
Graz eine absolut zentrale Rolle spielt. Sie reicht
von den täglichen Buschtrommeln, über Akkordeonklänge
bis zu Geigensolis. Dass Musik in der Heimatstadt
von Johann Joseph Fux, Robert Stolz und Karl Böhm
auch im übertragenen Sinn immer eine zentrale Rolle
spielen wird, ist selbstverständlicher kultureller
Auftrag. |
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| Interviewer: |
Wie unterstützen Sie als Mitglied der Stadtregierung
die musikalische Ausbildung? |
| Stadtrat
Buchmann :
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Das Kulturressort der Stadt Graz unterstützt,
laut zuletzt veröffentlichter Zahlen im Kulturbericht
2003, die musikalische Ausbildung in der Höhe von
808.951 Euro (Johann-Joseph-Fux-Konservatorium,
MAZ - Musikalisches Ausbildungszentrum, Musikschule
Musyl & Joseppa, Verein zur Förderung der musikalischen
Ausbildung). Außerdem verleiht die Stadt Graz den
Musikförderungspreis der Stadt Graz für Komposition
und Interpretation (je 2200 €), vergibt Begabtenstipendien
an Absolventinnen des Landesmusikkonservatoriums
(2003 in der Gesamthöhe von 700 €) sowie an Studierende
der Universität für Musik und darstellende Kunst
(2003 in der Gesamthöhe von 2900 €) und verleiht
das Dr. Karl-Böhm-Stipendium in der Höhe von 2200
€. |
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Interview mit Stadtrat Werner Miedl
(Stand 2006) |
| Interviewer: |
Welche Bedeutung hat für Sie musikalische
Ausbildung für Kinder und Jugendliche? |
| Stadtrat
Miedl :
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Eine ausgebildete Singstimme oder die Beherrschung
eines Instruments stellt für jeden Menschen eine
persönliche Bereicherung dar. Ich glaube zudem,
dass musikalische Ausbildung nicht unbedingt musikales
Talent zugrunde liegen muss, sondern dass derartige
Fähigkeiten auch erlernt werden können. Wer sich
mit Tonkunst auseinandersetzt, pflegt zugleich eine
Kultur des Zuhörens und wird sensibel auch für die
leisen Töne. Das gilt für alle Lebenslagen. |
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Interviewer:
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Sind Sie der Meinung, dass musikalische Ausbildung
nicht nur einen kulturellen Wert hat, sondern auch
als Pärventivmaßnahme gegen Jugendkriminalitt und
Drogensucht gelten kann? |
Stadtrat
Miedl :
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Ehe eine Annahme zum Sprichwort wird, hat sie
sich oft über viele Generationen bewahrheitet. Und
eines der treffendsten Sprichworte lautet: Wo gesungen
wird, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben
keine Lieder. Wo die musische Ader gepflegt wird,
macht sich Harmonie breit. Unsere Gesellschaft sollte
ein einziger, großer Chor sein. |
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Früh übt sich wer ein Meister
werden will !
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| VS-St. Peter |
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| VS-Waltendorf |
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Für ihr Interesse und Ihre Unterstützung
dankt im Namen des Vereines:
Obfrau Brigitte Rauter
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